VEH

Aus der einhundertjährigen Geschichte des Vereins

VEREIN FÜR EICHSFELDISCHE HEIMATKUNDE
1906-2006 100 Jahre 1906-2006
ehz-logo Neben dem Eichsfeld-Jahrbuch unseres Vereins kommt der Eichsfelder Heimatzeitschrift als zweimonatlich erscheinendes Periodikum ganz besondere Bedeutung zu. Alle am Eichsfeld Interessierten erhalten hier recht zeitnah Informationen über die Geschichte und Gegenwart unserer eichsfeldischen Heimat durch fundierte Beiträge u.v.a.

Die "EHZ" empfiehlt sich heimatkundlich tätigen Autoren, Ortschronisten sowie Heimat- und Geschichtsvereinen als Publikationsort für Forschungsergebnisse und Mitteilungen.

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Aus der einhundertjährigen Geschichte des Vereins für Eichsfeldische Heimatkunde

PDF-Download der Vereinsgeschichte aus dem Eichsfeld-Jahrbuch 14. Jahrgang, 2006

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100 Jahre Wirken für die Heimat

Am 27. Dezember 1906 wurde der Verein für Eichsfeldische Heimatkunde (VEH) in Leinefelde gegründet. Ein paar Tage früher, am Samstag, dem 16. Dezember 2006, feierte der Verein seinen 100. Geburtstag, natürlich in Leinefelde. Da das Gründungslokal in der heutigen Fuhlrottstraße nicht mehr existiert, wurde das Jubiläum im Eichsfelder Hof begangen. Dazu konnte der Vereinsvorsitzende Peter Anhalt rund 200 Mitglieder und Gäste begrüßen, darunter Landrat Dr. Werner Henning, Ortsbürgermeister Siegfried Klapprott, den Leinefelder Ehrenbürger Pfarrer Bertram Vogt (Tabarz), Ortspfarrer Bernhard Wehner, Vertreter benachbarter Vereine. Als Festredner hatte der Verein den Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr. Thomas Wurzel aus Frankfurt/Main, gewonnen. Unter dem Thema "Lust auf Nähe - wo liegt morgen unsere Heimat?" betrachtete er verschiedene Aspekte des Heimatbegriffs. Seine Ausführungen waren streckenweise recht abstrakt und gipfelten in der Aufforderung nach mehr ehrenamtlichem Engagement. Jahrbuch-Schriftführer Thomas T. Müller stellte anschließend den druckfrischen 14. Jahrgang des Eichsfeld-Jahrbuchs vor. Etwa ein Drittel der 256 Seiten sind der Vereinsgeschichte, der Rest einem wieder breiten Themenspektrum gewidmet. Müller dankte den Autoren, den Sponsoren, dem unermüdlichen Lektor Josef Keppler und dem Verleger Helmut Mecke, dem es immer wieder gelingt, trotz verspäteter Manuskriptabgaben den Fertigstellungstermin einzuhalten. Elmar Golland sprach locker zur Vereinsgeschichte. In seinem Grußwort zeigte sich der Landrat stolz auf die jüngste Vereinsgeschichte seit der Wiedergründung vor 15 Jahren. Er forderte die Mitglieder auf, in die Zukunft hinein zu wirken und sich nicht im Zeitgeist der Moderne zu verlieren; die Wirklichkeit mit eigenen Augen und Sinnen erfahren und daraus Zukunft gestalten. Zum Abschluss der Veranstaltung erklang des Eichsfeldlied, begleitet vom Landrat am Klavier. Gedankt sei den Schülern der Eichsfelder Musikschule für die musikalische Gestaltung der Veranstaltung. Auch die Verantwortlichen von Stadtverwaltung und Verein haben ein echtes Lob für die Vorbereitung, die Ausschmückung und den reibungslosen Ablauf der Festveranstaltung verdient.

Gedenktafel

ENTHÜLLUNG.
Vor Beginn der Festveranstaltung im Eichsfelder Hof enthüllten
Ortsbürgermeister Siegfried Klapprott (r.) und Vereinschef Peter Anhalt
eine Gedenktafel im Fußweg vor dem einstigen Gründungslokal.

Elmar Golland

VEH-Beiratsmitglied Elmar Golland bei seinem
äußerst interessanten Vortrag zur Vereinsgeschichte.

Beim Singen des Eichsfeldliedes

ZUM ABSCHLUSS
der Jubiläumsfeier ließen die Teilnehmer stehend das Eichsfeldlied erschallen.